Integrationspolitik in Frankreich

Die Europäische Union hat der Frage der Einwanderung und vor allem der Integration schon früh große Bedeutung beigemessen. Die Mitgliedsstaaten sind von der Immigration abhängig, wenn sie ihre Bevölkerungszahl aufrecht erhalten wollen; Schätzungen der Vereinten Nationen nach würde sonst die Einwohnerzahl in den kommenden fünfzig Jahren um 11 % oder 43 Millionen zurückgehen. Der 1997 unterzeichnete und 1999 in Kraft getretene Vertrag von Amsterdam regelt die europäische Einwanderungspolitik.

Was Frankreich anbetrifft, so werden hier jährlich werden etwa 230 000 offizielle Einwanderer gezählt. Davon kommen etwa 48% aus Afrika, 31% aus Europa, 14% aus Asien und 7% aus Amerika und Ozeanien. Im Jahre 2004 hat das französische Amt für Statistik (INSEE) folgende Zahlen veröffentlicht: Insgesamt leben in Frankreich 4,9 Millionen Einwanderer, das heißt 8,1% der Gesamtbevölkerung. Deren hauptsächliche Herkunftsländer sind Algerien, Marokko und Portugal. In nur drei Regionen konzentrieren sich 60% aller Einwanderer: Ile-de-France (Großparis) (40%), Rhône-Alpes (11%) und Provence-Alpes-Côte d’Azur (9%).

Frankreich ist, aufgrund seiner Kolonialgeschichte, seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Einwanderungsland. Eine wirkliche Einwanderungspolitik existiert hier aber erst seit 1945 (Verfügung vom 2 November 1945). Zwischen 1974, als die Grenzen nach der Ölkrise völlig geschlossen wurden, und 2005 wurde diese Verfügung sehr häufig abgeändert. Frankreich, unter Druck der Europäischen Gemeinschaft, hat seitdem entscheidende Reformen in die Wege geleitet.

Das Gesetz von 2003 spricht noch von einem „herzlichen Empfang“ der Einwanderer und versteht sich als Werkzeug gegen die illegale Einwanderung. Im Jahre 2006, im Gesetz über Einwanderung und Integration wird der Ausdruck „ausgewählte Einwanderung“ verwendet, das heißt, der Staat behält sich das Recht vor, die Einwanderer ihrer Qualifikation entsprechend anzunehmen oder zurückzuweisen. Nach der Wahl von Nicolas Sarkozy im Juni 2007 wird ein Ministerium gebildet, das sich ausschließlich mit der Einwanderungsfrage beschäftigt, und seitdem, vor allem aber seit dem Beginn der Krise, wird die Einwanderungspolitik ständig verschärft.

Häufig wird ein silberner Taufring gewählt. Silber ist vergleichsweise günstig im Preis und sieht gut aus. Weitaus edler hingegen ist ein anderes Material: Wenn für den Taufring Gold gewählt wird, dann zeigt sich hier Stil und Sinn für Eleganz. Gold ist ein edles Material und passt zu jeglicher Kleidung und zu jedem Stil. Wer möchte, kann den Taufring aus Gold außerdem noch gravieren lassen und erreicht so, dass er eine ganz persönliche Note bekommt.